Wozu Resilienztraining?

Resilienz heißt, auch bei dauerhaft hohen Belastungen körperlich und psychisch gesund zu bleiben. In einem Resilienztraining lernen Sie, wie Sie mit privaten oder beruflichen Belastungen besser umgehen können. Sie lernen Ihre Reaktionen auf schwierige Situationen kennen und lernen, Strategien anzuwenden, die Sie widerstandsfähiger machen und darüber hinaus zu Ihrem Wohlbefinden beitragen.

Foto bei Jean Wimmerlin on unsplash.com

Im Unternehmenskontext kann Resilienztraining im Rahmen des des betrieblichen Gesundheitsmanagments eingesetzt werden. Es rechnet sich jedoch auch betriebswirtschaftlich, denn resistenter Mitarbeiter sind nicht nur gesünder, sondern auch leistungsfähiger.

Eine hoch entwickelte Resilienz ist nicht nur eine hervorragende Voraussetzung, um gut mit Krisen und Stress umzugehen. Hoch resiliente Menschen sind auch im normalen Leben zufriedener, gesünder und erfolgreicher. Das gelingt ihnen, weil sie gelernt haben, in schwierigen Situationen schnell das richtige zu tun, um die anstehenden Aufgaben zu lösen.

Resilienz ist erlernbar. Am besten gelingt dies in Gruppen oder Teams weil theoretisches Wissen durch gemeinschaftliches Lernen und Erproben gefestigt werden kann.

In meinen Resilienztrainings geht es darum, Theorie und Praxis des Themas im Team oder in einer offenen Gruppe kennenzulernen und persönliche Stärken und Entwicklungsfelder im Bereich Resilienz zu erkunden. Ziel ist es, dass die Teilnehmer lernen, ihre innere Stärke im Umgang mit schwierigen Situationen zu entwicklen und zu erhalten. Ablauf und Inhalt orientieren sich im Kern am Resilienzmodell von Reivich und Shatté. Danach  sind folgende sieben Fähigkeiten wichtig für eine hohe Resilienz:

  1. Emotionssteuerung – Ich kann meine Gefühle wahrnehmen und selbst entscheiden, wie sie mich beeinflussen.
  2. Impulskontrolle – Ich muss nicht meinen ersten Impulsen folgen, sondern behalte meine Ziele im Auge und bleibe auf Kurs.
  3. Kausalanalyse – Ich kann die tatsächlichen Ursachen einer Situation und meines Zustandes erkennen und bin ehrlich zu mir selbst.
  4. Realistischer Optimismus – Ich habe die innere Überzeugung, dass sich Dinge positiv entwickeln können.
  5. Selbstwirksamkeitsüberzeugung – Ich weiß aus Erfahrung, dass ich durch mein Handeln dazu beitragen kann, dass sich die Dinge positiv entwickeln.
  6. Reaching Out, Zielorientierung – Ich habe klare und realistische Ziele, arbeite darauf zu, passe sie an und lasse mich nicht von Rückschlägen entmutigen.
  7. Empathie – Ich kann die Perspektive wechseln und mich in andere Menschen, ihrer Motive, Absichten und Vorstellungen hineinversetzen.

Es geht jedoch nicht um Theorie, sondern darum, in der Wirklichkeit resilienter zu werden. Deshalb werden sinnvolle praxistaugliche Tipps geliefert und individuelle Strategien erarbeitet, um im betrieblichen und privaten Alltag besser mit belastenden Situationen umgehen zu können.

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